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Die 3 Ebenen der Prozessmodellierung
Innerhalb der Top-Down-Methode wird ein Prozess in drei Ebenen zerlegt: Von der abstrakten Prozessdefinition (Ebene 1) über das strategische Teilprozessmodell (Ebene 2) bis zum operativen Aktivitäten-Modell (Ebene 3). Dies sichert die nötige Granularität für verschiedene Zielgruppen.
Dieser Artikel beantwortet folgende Fragen:
- Wie detailliert muss ich einen Prozess modellieren?
- Was gehört in ein Teilprozessmodell?
- Auf welcher Ebene nutze ich BPMN-Grafiken?
Das Framework im Überblick
Abschnitt betitelt „Das Framework im Überblick“Die Zerlegung erfolgt hierarchisch, um Komplexität zu reduzieren.

Ein hierarchisches Schaubild, das drei Abstraktionsebenen der Prozessdokumentation und deren inhaltliche Tiefe darstellt.
Details: Links zeigt ein großer, vertikaler Pfeil nach unten, beschriftet mit “Detaillierungsgrad”, was anzeigt, dass die Genauigkeit von oben nach unten zunimmt. Daneben stehen drei Ebenen in blauen Boxen:
- Oben: Ebene “Prozess”. Inhalt: Fokus auf grobe Auslöser, Ergebnisse und Dokumente.
- Mitte: Ebene “Teilprozesse”. Inhalt: Fokus auf Zwischenergebnisse.
- Unten: Ebene “Aufgaben”. Inhalt: Detaillierte Aktivitäten und Entscheidungen.
Text im Bild: Wissen & Werkzeug; Ebenen der Prozessbeschreibung; Detaillierungsgrad; Prozess; Auslöser und Ergebnis des Prozesses, Beteilige und Input-/ Outputdokumente; Teilprozesse; Auslöser und Ergebnis des Prozesses, Zwischenergebnisse und Beteiligte; Aufgaben; Aktivitäten und Entscheidungsmomente, inkl. aller weiterer relevanten Informationen.
Kernaussage: Visualisiert, wie Prozessbeschreibungen von der groben Übersicht (Prozess) bis zur feingliedrigen Arbeitsanweisung (Aufgaben) strukturiert werden sollten.
Ebene 1: Prozessdefinition
Abschnitt betitelt „Ebene 1: Prozessdefinition“Der Kernarbeitsschritt ist die genaue Identifikation und Abgrenzung.
- Fokus: Festlegung von Auslöser (Trigger) und Ergebnis (Output).
- Darstellung: Meist textlich (Leistungsbeschreibung, Steckbrief). Eine grafische Darstellung bietet hier oft noch keinen Mehrwert.
- Ziel: Dokumentation aller relevanten Rahmenbedingungen an zentraler Stelle.
Ebene 2: Teilprozessmodell
Abschnitt betitelt „Ebene 2: Teilprozessmodell“Hier lautet der Auftrag: „Zerlegen Sie den Prozess in seine Hauptbestandteile und definieren Sie Meilensteine.“
- Zielgruppe: Entscheider und Führungskräfte (Strategische Ebene).
- Funktion: Hilft bei der Auswahl, welche Bereiche vertieft analysiert werden sollen (Priorisierung).
- Darstellung: Grafisch mit BPMN (reduzierte Komplexität).
Ebene 3: Aktivitäten-Modell
Abschnitt betitelt „Ebene 3: Aktivitäten-Modell“Dies ist der Kern des Prozessmodells und die detaillierteste Stufe.
- Fokus: Operative Durchführung. Der Prozess wird so fein zerlegt, wie es der Modellierungszweck erfordert.
- Darstellung: Detaillierte BPMN-Modellierung (Tasks, Gateways, Events).
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Kontext: Relevant für Ebene 1 (Definition und Abgrenzung).

Autor
Geschrieben von Patrick Roßkothen, Organisationsberater und Dozent. Mehr zu mir und meiner Arbeit: Über mich