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BPMN: Der Sequenzfluss

Der Sequenzfluss visualisiert die chronologisch-sachlogische Abfolge eines Prozesses. Er definiert den Pfad und verbindet dabei ausschließlich Elemente innerhalb eines Pools.

Dieser Artikel beantwortet folgende Fragen:

  • Welche Elemente dürfen durch einen Sequenzfluss verbunden werden?
  • Welche strikten Regeln gelten für Poolgrenzen?

Der Sequenzfluss (Sequence Flow) zeigt die Reihenfolge an, in der Aktivitäten ausgeführt werden (“Order of Performance”).

Für die Modellierung gelten strikte Regeln, um die Logik und Lesbarkeit zu gewährleisten:

  1. Zulässige Verbindungen: Ein Sequenzfluss darf ausschließlich Aktivitäten, Gateways und Ereignisse verbinden.
  2. Festigkeit: Sequenzflüsse laufen niemals ins Leere. Sie müssen am Anfang und Ende immer fest mit einem Fluss-Element verbunden sein.
  3. Pool-Grenzen: Sequenzflüsse verbinden nur Elemente innerhalb eines Prozesses. Sie überschreiten niemals eine Poolgrenze.

Um die visuelle Qualität und Verständlichkeit zu erhöhen, sollten folgende Punkte beachtet werden:

  • Vermeidung von Chaos: Überkreuzungen und Überlagerungen von Sequenzflüssen sind sollten vermieden werden, da sie die Prozesslogik optisch verfälschen können.

Patrick Roßkothen

Autor

Geschrieben von Patrick Roßkothen, Organisationsberater und Dozent. Mehr zu mir und meiner Arbeit: Über mich

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Wohin ein Pfeil zeigen darf und wohin nicht, entscheidet über die Lesbarkeit des ganzen Modells. Der Grundkurs BPMN stellt die Regeln im Zusammenhang vor, statt sie als Liste abzuarbeiten.