Zum Inhalt springen

Optimierungs-Hackathon

Ein Optimierungs-Hackathon bündelt Energien für einen kurzen, intensiven Zeitraum. Im Fokus steht die gemeinsame Arbeit an einem konkreten Prozess (Sprint). Ziel ist nicht die perfekte Dokumentation, sondern das Generieren kreativer Lösungsansätze durch verschiedene Perspektiven und unmittelbares Ausprobieren.

Dieser Artikel beantwortet folgende Fragen:

  • Wie unterscheidet sich ein Hackathon von klassischen Prozess-Workshops?
  • Welche Rolle spielt die Zeitbegrenzung für das Ergebnis des Hackathons?
  • Wie fördert das Format die methodische Kompetenz der Teilnehmenden?

Der Hackathon bricht mit der oft langwierigen Analysearbeit. Er setzt auf einen klaren Arbeitsabschnitt, in dem gemeinsam “gedacht, ausprobiert und gestaltet” wird. Der Ablauf ist strukturiert:

  1. Prozess-Input: Ein Team bringt eine reale Herausforderung ein.
  2. Analyse & Sprint: Die Gruppe nutzt Techniken wie Kreativmethoden oder einfache Visualisierungen, um erste Ideen zu entwerfen.
  3. Ergebnissicherung: Es entstehen konkrete Impulse, die unmittelbar weiterverfolgt werden können.

Der Anreiz liegt in der kreativen Atmosphäre und dem unmittelbaren Erleben von Selbstwirksamkeit. Die Teilnehmenden lernen spielerisch neue Methoden kennen und wenden sie direkt an. Das Format verbindet so fachliche Prozessarbeit mit einem motivierenden, gemeinschaftlichen Erfolgserlebnis.


Patrick Roßkothen

Autor

Geschrieben von Patrick Roßkothen, Organisationsberater und Dozent. Mehr zu mir und meiner Arbeit: Über mich